Negative Einflüsse

Geschwächtes Immunsystem: Weit verbreitet

Stress, Schlafmangel, eine unausgewogene Ernährung – die Liste der Faktoren, die die Abwehr schwächen können, ist lang. Und in unserem Alltag sind wir diesen Einflüssen allzu häufig ausgesetzt.

Die Folge: Die Schlagkraft des körpereigenen Immunsystems nimmt ab – Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel. Umso wichtiger ist es, Tag für Tag etwas zur Unterstützung unseres natürlichen Schutzschildes zu tun.

Geschwächtes Immunsystem: Risikofaktoren

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Stress

Stress gehört zu unserer modernen Lebensweise oftmals dazu. Solange auf akute Stressphasen verlässlich auch Momente der Entspannung folgen, ist das in der Regel noch kein allzu großes Problem. Tatsächlich führt akuter Stress sogar kurzfristig zu einer Steigerung der Immunfunktion.1 Lässt der Stress nach, fällt das System in seinen Ausgangszustand zurück und kann sich erholen. Bei chronischem Stress hingegen verhält es sich anders: Das Immunsystem läuft ständig auf Hochtouren. Experten gehen davon aus, dass Dauerstress verschiedene Veränderungen des Immunsystems mit sich bringt und sich letztendlich negativ auf die Immunfunktion auswirkt. Die genauen Zusammenhänge müssen allerdings noch erforscht werden.

Zu wenig Sonne

Ein Mangel an Sonnenlicht kann ebenfalls eine Schwächung des Immunsystems nach sich ziehen. Denn wenn nicht ausreichend UV-B-Strahlung auf die Haut einwirkt, gerät die körpereigene Bildung von Vitamin D ins Stocken. Das kann sich auf Dauer auch negativ auf das Immunsystem auswirken – schließlich unterstützt das sogenannte Sonnenvitamin als Immunmodulator unsere Abwehrkräfte.2

Wer sich also nur selten im Freien aufhält, muss damit rechnen, dass sein Vitamin D-Haushalt herabgesetzt ist – und damit auch die Abwehr beeinträchtigt werden kann.

Welche „Dosis“ Sonne es für die körpereigene Bildung von Vitamin D braucht, erfährst Du hier.

Ungünstige Ernährungs­gewohn­heiten

Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine – das Immunsystem benötigt jede Menge „kleiner Helferlein“ bei seiner Arbeit im Kampf gegen Krankheitserreger. Neben Eisen, Zink, Selen, Vitamin A, C, E und B sowie ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen spielt hier auch Vitamin D eine wichtige Rolle.

Wer also überwiegend auf Burger, Pommes & Co. setzt, verwehrt seiner Abwehr genau die Unterstützung, die sie so dringend braucht. Achtung: Auch Radikaldiäten sind nicht empfehlenswert, denn hier sind die wertvollen Nährstoffe oft Mangelware.

Erfahre hier, was Du in puncto Ernährung & Immunsystem beachten solltest.

Schlafmangel

Es ist ein Phänomen unserer Zeit: Bis tief in die Nacht leuchtet das Display des Smartphones selbst im Schlafzimmer. Oder der Serienmarathon will einfach kein Ende nehmen. Nicht zuletzt können Sorgen, Ängste oder Schichtarbeit dazu führen, dass wir die empfohlene Schlafdauer von sieben bis acht Stunden pro Tag einfach nicht erreichen. Darunter leiden nicht nur unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit – auch das Immunsystem wird ausgebremst. Denn im Schlaf regeneriert sich unser Immunsystem, die Abwehrtruppen werden sozusagen neu aufgestellt. Tatsächlich weiß man heute, dass Schlaf einen starken Einfluss auf zahlreiche Immunfunktionen besitzt. Darüber hinaus haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Schlafentzug die Infektanfälligkeit erhöhen kann.3

Bewegungs­mangel

Körperliche Aktivität kann zur Stärkung der Immunfunktionen beitragen. Moderater Ausdauersport wie zum Beispiel Laufen, Radfahren oder Walken ist besonders gut geeignet, um die Abwehrkräfte auf Trab zu bringen. Empfohlen werden Bewegungseinheiten von 30 bis 45 Minuten, mehrmals pro Woche.

Wer also bisher eher in die Kategorie „Couch-Potato“ fällt, sollte ab sofort den inneren Schweinehund überwinden und mehr Bewegung in den Alltag integrieren – Treppensteigen kann schon ein guter Anfang sein!

Die gute Nachricht: Exzessives Training muss nicht sein. Ganz im Gegenteil: Andauernde, körperliche Überanstrengung scheint die Immunfunktion sogar ungünstig zu beeinflussen.4

Alkohol und andere Genussgifte

Unterschiedliche Untersuchungen haben gezeigt, dass ein dauerhaft erhöhter Alkoholgenuss zu Störungen des Immunsystems führen kann.5

Auch Nikotin scheint sich negativ auszuwirken. So sind Raucher zum Beispiel oft anfälliger für Infektionen.6  Insbesondere die Tatsache, dass Nikotin die Produktion von Zytokinen (Botenstoffe des Immunsystem) herabsetzt, scheint hier eine Rolle zu spielen.

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Quellen

*Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Knochen und Muskeln bei. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

[1] Georg Pongratz: Das gestresste Immunsystem und Autoimmunität, in: Thieme, 3/2021. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1389-7949.pdf

[2] Sassi, F. et.al.: Vitamin D: Nutrient, Hormone, and Immunmodulator, in: Nutrients, 10/2018, S. 1656.

[3] Beate, Schumacher: Macht Schlafmangel infektanfällig?. in: Infektionserkrankungen in der Hausarztpraxis, 4/2016. https://www.springermedizin.de/infektionserkrankungen-in-der-hausarztpraxis/schlafmedizin/macht-schlafmangel-infektanfaellig/10216308?searchResult=1.Studie%20Infektanf%C3%A4lligkeit%20Schlafentzug&searchBackButton=true

[4] Gabriel, Holger. (2006). Auswirkungen von Sport auf das Immunsystem. Notfall & Hausarztmedizin. 32. 411-415. 10.1055/s-2006-951784. https://www.researchgate.net/publication/244884826_Auswirkungen_von_Sport_auf_das_Immunsystem

[5] Parlesak, Alexandr & Bode, Christiane. (2005). Alkohol und Immunsystem. 10.1007/3-540-26446-9_21. https://www.researchgate.net/publication/226099600_Alkohol_und_Immunsystem

[6] dkfz.: Gesundheitsrisiko Nikotin. https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/FzR/FzR_Gesundheitsrisiko_Nikotin_web.pdf